Strukturierte Übergangsversorgung, mit der Krankenkassen Kosten vermeiden und Versorgungsrisiken minimieren
Durch eine zeitlich begrenzte Übergangsphase im Haus Atemzeit werden Rehospitalisierungen verhindert und dauerhafte Intensivpflege reduziert – rechtssicher nach SGB V. Stabile Versorgungsverläufe statt unplanbarer Langzeitkosten, mit klar definiertem Übergangsmodell.

Massive Reduktion der Versorgungskosten – ohne Leistungsabbau

Wenn ein beatmetes Kind medizinisch stabil aus der Klinik entlassen wird, beginnt für Krankenkassen häufig der kostenintensivste und risikoreichste Abschnitt der Versorgung.
Unvorbereitete Familien, instabile häusliche Strukturen und fehlende Übergangsmodelle führen zu genau den Verläufen, die es zu vermeiden gilt:
- steigende Folgekosten
- zusätzlicher Verwaltungsaufwand
- Notaufnahmen
- Rehospitalisierungen
- wiederholte Leistungsprüfungen
Atemzeit setzt vor der Kostenexplosion an. Strukturierte Übergangsversorgung greift ein, bevor aus einer stabilen Entlassung ein kostenintensiver Langzeitfall wird.
Planbare Kostenverläufe
Medizinisch stabile Kinder durchlaufen eine Übergangsphase, bevor eine dauerhafte 1:1-Intensivpflege einsetzt. So werden langfristige Kostenbindungen reduziert und Kosten frühzeitig gesteuert.
Weniger Rehospitalisierungen
Eltern werden unter realen Bedingungen geschult, sodass Versorgungsfehler, Notfallsituationen und Wiederaufnahmen deutlich seltener auftreten. Das senkt Akutkosten und reduziert administrative Folgeaufwände.
Versorgungsrisiken senkenAbgesicherte Leistungsentscheidung
Der Übergang erfolgt mit dokumentiertem Prozess, klarer Leistungsabgrenzung und 24/7-Intensivpflege im Rahmen des SGB V. So bleibt Ihre Entscheidung wirtschaftlich, medizinisch und rechtlich vertretbar.
Kosten vermeiden, statt sie nur zu tragen
Die häusliche 24-Stunden-Intensivpflege verursacht durchschnittlich rund 44.000 € monatlich – das entspricht 528.000 € pro Kind und Jahr. Bei fehlender strukturierter Übergangsversorgung entstehen diese Kosten häufig dauerhaft, ohne gezielte Stabilisierung oder Entwöhnungsperspektive.
Das Einsparpotenzial beträgt rund 216.000 € pro Kind und Jahr. Bei 6 Versorgungsplätzen ergibt sich daraus ein jährliches Einsparvolumen von bis zu 1,3 Millionen Euro – bei gleichzeitig verbesserter Versorgungsstruktur.
Strukturierte Übergangsversorgung statt Dauerpflege

Die medizinische Behandlungspflege erfolgt durch examinierte Pflegefachkräfte mit Beatmungsweiterbildung im Rahmen der außerklinischen Intensivpflege.
- Abrechnung gemäß SGB V (außerklinische Intensivpflege)
- 24/7-Intensivpflege durch die PflegeNest GmbH
- Ärztliche Anbindung & Notfallnähe (Kinderklinik Gießen, 15 Min.)
- Elternschulung während der Versorgung
- Beatmungsentwöhnung bei geeigneten Kindern
- psychosoziale Stabilisierung der Familie
- strukturierter Versorgungsaufbau für die Häuslichkeit

„Langzeitkosten beginnen dort, wo Übergangsversorgung endet."
„Was brauchen Familien wirklich, wenn sie nach Hause sollen, aber innerlich noch nicht können?"

Genau diese Frage habe ich mir gestellt, als ich das Haus Atemzeit ins Leben gerufen habe.
Ich bin Anett Wiese, Gründerin von Atemzeit. In meiner Arbeit als Kinderkrankenschwester habe ich über Jahre unzählige schwer erkrankte und beatmete Kinder begleitet. Ebenso ihre Familien, die plötzlich Verantwortung tragen, auf die sie niemand vorbereitet hat.
Kinder, die medizinisch stabil entlassen werden, aber ihre Eltern innerlich voller Angst, Schuldgefühle und Unsicherheit zurückbleiben. Pflege allein reicht nicht aus.
Mit Atemzeit habe ich einen Ort geschaffen, an dem es nicht nur um den sicheren Umgang mit Medizintechnik geht, sondern um das, was Familien wirklich brauchen: einen Ort, um die eigenen Erlebnisse zu verstehen, Ängste zu verarbeiten und gemeinsam gestärkt in die Zukunft blicken zu können. Einen Ort, an dem Kinder wieder Luft zum Atmen bekommen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Kosten verhindern,
bevor sie dauerhaft entstehen
Häufig gestellte Fragen
Für welche Versicherten ist eine Aufnahme sinnvoll?
Welche Ziele verfolgt die Übergangsversorgung?
Wie lange dauert der Aufenthalt?
Wie wirkt sich Atemzeit auf die Kostenstruktur aus?
Wie werden Rehospitalisierungen reduziert?
Wer trägt die medizinische Verantwortung?
Erfolgt die Versorgung rechtssicher?
Wie läuft die Antragstellung ab?
Wie unterscheidet sich Atemzeit von einer direkten Entlassung mit Pflegedienst?
Wie wird die Zusammenarbeit mit Kliniken gestaltet?
Entsteht für Krankenkassen zusätzlicher administrativer Aufwand?

Je früher die Übergangsversorgung geplant wird, desto stabiler verlaufen Versorgungsprozesse – medizinisch wie wirtschaftlich.
Ein kurzes Gespräch genügt
Eine frühzeitige Abstimmung ermöglicht, Versorgungsrisiken zu minimieren und Langzeitkosten planbar zu steuern. Im Gespräch klären wir:

