← Alle Neuigkeiten
Familiengeschichte27. April 20221 Min. Lesezeit

Und dann kam Noah

Mandy ist 19 Jahre jung, als ihr Sohn Noah viel zu früh zur Welt kommt. Im Haus Atemzeit erlebt sie endlich das lang ersehnte Mutterglück.

Frühgeborenes Kind in liebevoller Betreuung im Haus Atemzeit

Ich wusste immer: Noah soll leben!

Hallo, ich bin Mandy und 19 Jahre jung. Als absoluter Familienmensch hegte ich früh den Wunsch, Mutter zu werden. Als sich dann mein Sohn Noah ankündigte, war ich total glücklich – jedoch durch den Verlust meines ersten Kindes in Gedanken nicht so frei, wie ich es mir gewünscht hätte.

In der 24. Schwangerschaftswoche traten Wehen auf. Von einem auf den anderen Moment stand meine Welt Kopf. Sofort nach der Geburt wurde Noah beatmet und auf die Intensivstation verlegt. In den kommenden fünf Monaten stand sein Leben mehrmals auf der Kippe. Immer wieder musste ich Entscheidungen über Leben und Tod treffen. Aber ich wusste: Noah soll leben!

Das lang ersehnte Mutterglück

Aufgrund meines Verhaltens in der Klinik, des noch immer fehlenden Muttergefühls und des weiterhin sehr großen Versorgungsbedarfs von Noah kam ich ins Haus Atemzeit. Um ehrlich zu sein, nicht ganz freiwillig. Angekommen in der Einrichtung waren aber alle sehr offen und freundlich. Und dann kam es auch endlich: das lang ersehnte Mutterglück! Das schönste Geschenk an diesem Tag der Ankunft war, dass ich auf einmal doch dieses Gefühl erlebte, Mama zu sein.

Ich lernte, wie ich Noah positiv unterstützen konnte. Von den Pflegekräften habe ich wichtige Tipps bekommen und konnte mir einige Bewegungsübungen abschauen. Auch die Physiotherapeuten und die Kinderosteopathin kamen ins Haus. Im Handling wurde ich so immer routinierter und Noah zunehmend ruhiger. All das gab mir ein Gefühl von Sicherheit, und so traute ich mir immer mehr zu.

Nach einigen Wochen im Haus Atemzeit sind wir wieder zu Hause. Ich habe einiges gelernt – nicht nur medizinisches Know-how, sondern auch viel über mich selbst. Durch die Unterstützung, die ich dort erfahren habe, kann ich nun gestärkt in die Zukunft blicken.

Haus Atemzeit

Diese Arbeit lebt von Unterstützung.

Hilf mit, dass Familien im Haus Atemzeit Halt finden.